Dienstag, 17. Oktober 2017

May your sorrows be patched and your joys be quilted.



Das hat mir Elvira in einem Kommentar zum Tod meiner Großmutter geschrieben. Ich mag den Spruch sehr. 
Weil es mir einfach gut tut, habe ich in den letzten Tagen viel genäht, dabei herausgekommen ist diese Patchworkdecke für den Rübenprinz.


Als Anregung dazu diente mir diese Decke von Zauberpalme. Die Decke ist bewusst so bunt genäht, damit der Kleine viel darauf zu entdecken hat. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Stoffe Reste. Die Decke ist ca. 75x140cm groß.


Damit es nicht gar so wild wird, dominieren Rot und Grau. Die Rückseite besteht aus einem Stück Kuscheldecke, das noch von einem anderen Projekt übrig war.


Die Einfassung besteht auch aus Resten, eine zusätzliches Lage Volumenvlies gibt es nicht.
Ich möchte auf die Rückseite dieser Decke zum ersten Mal ein Schildchen nähen mit der Entstehungseit usw. Den Text werde ich wohl sticken. Das zeige ich dann demnächst.



Verlinkt beim Creadienstag

Montag, 16. Oktober 2017

Unvollendet...


...für immer


Von Oma I. für ihren Urenkel L.

Danke für eure lieben Worte zum Tod meiner Großmutter. Wir haben sie letzte Woche begraben. Ich glaube die Beerdigung hätte ihr gefallen. Viele Menschen die ihrer gedacht haben und viele schöne Blumen.

Jennifer

 

 

Montag, 9. Oktober 2017

Trauer am Rübenacker


Eigentlich sollte das schon ein Wochenendpost werden, aber das schreiben geht mir gerade schlecht von der Hand. Meine Großmutter ist in der vergangenen Woche sehr plötzlich gestorben und das hängt mir noch sehr nach. 
Ich habe einen großen Teil meiner Kindheit bei ihr verbracht, unter der Woche, nach der Schule, weil meine Eltern beide immer berufstätig waren. Nun ist sie also weg und mir bleibt die Erinnerung an schöne Kindertage. Als ich noch kleiner war, hat sie mir immer nach dem Mittagessen ein Märchen aus diesem Buch *klick* vorgelesen. Wenn es gerade welche gab, bekam ich dazu einen Apfel von ihrem Baum, geschält und in Stücke geschnitten. Sie konnte wunderbar lange Apfelschalenspiralen ab schälen. Dem Baum gibt es heute noch, Boskoop, da ist die Schale so rau, deshalb muss man sie schälen.
Am Tag vor ihrem Tod haben wir noch telefoniert. Sie war gerade von einer Reise nach Tirol zurückgekommen und hat mir ganz begeistert davon erzählt. Wie schön die Berge aussahen und wie nett die Gesellschaft in der Reisegruppe war und wie gut ihr das Bananensplitt geschmeckt hat, das sie sich gegönnt hat. Sie aß sehr gerne Eis und Torte, musste sich dabei aber wegen Diabetes immer ziemlich zurückhalten, aber so ab und an konnte sie es sich schon erlauben. 
Überhaupt war sie eine sehr unternehmungslustige Dame. Sie fuhr gerne in den Urlaub. Zuerst mit meinem Großvater,  später dann mit ihrem Freund, den sie einige Zeit nach dem Tod meines Großvaters auf einer Reise mit der Kirchengemeinde nach Rom kennengelernt hatte. Von ihren Reisen schrieb sie uns jedesmal Postkarten. Das sind die letzten Beiden von diesem Jahr.


Auch zuhause hatte sie immer viel vor, deshalb wollten sie mich heute noch mal anrufen, damit wir einen Tag in den Herbstferien für einen Besuch bei ihr finden können. Das Telefongespräch wird nicht mehr stattfinden, stattdessen gehen wir in einigen Tagen zu ihrer Beerdigung. Ich bin sehr traurig und muss das erstmal verarbeiten bevor es hier so richtig weitergeht. Im Hintergrund nähe ich gerade viel, das tut mir gut. Wenn ich also wieder bloggen mag, habe ich etwas zum Zeigen. Im Zweifel eben mit wenigen Worten.

Am Samstag hat mich noch Post von bimbambuki erreicht. Wir hatten einen kleinen Stofftausch ausgemacht. Sehr schöne Stoffe habe ich bekommen, danke! Leider ist mein Umschlag noch nicht unterwegs. Ich hatte noch nicht so recht den Kopf dafür, aber jetzt liegt alles bereit und geht spätestens morgen auf die Reise.



Bis demnächst

Jennifer


Dienstag, 3. Oktober 2017

Türkische Mundbissen (Un Kurabiyesi)


Wenn ich in der Stadt bin kaufe ich immer mal Teegebäck beim türkischen Bäcker. Ich liebe es, besonders weil es so schön mürbe ist. Das Gebäck ist nicht so wahnsinnig süß, wie man es von anderen türkischen Süßigkeiten wie Baklava gewöhnt ist. Jetzt habe ich mal versucht diese Leckerlichkeit nachzubacken und nach mehreren Versuchen mit Rezepten aus dem Netz und eigenen Anpassungen bin ich nun auf dieses Rezept gekommen, das ich mit euch teilen möchte.


Zutaten:
170g Margarine
150ml Öl
1 Päckchen Vanillezucker
125g Speisestärke
125g Puderzucker
600g Mehl
50g gemahlene Mandeln (blanchiert)
außerdem Puderzucker zum Bestäuben, Vollmilchkuvertüre, Schokostreusel, Marmelade

Zuerst Margarine und Öl in einer Teigschüssel miteinander verrühren dann Zucker, Vanillezucker dazugeben und rühren. Als nächstes kommen Mandeln und Speisestärke. Als letztes nach und nach das Mehl zugeben und gut unterkneten. Der Teig sollte nicht zu klebrig, aber auch nicht zu trocken sein, deshalb kann es sein, dass ihr vielleicht etwas mehr oder weniger Mehl braucht.

Den Teig kann man sehr dick ausrollen (1-1,5cm) und in Rechtecke schneiden oder einfache Formen daraus ausstechen. Es lassen sich aber auch prima eine Art Engelsaugen daraus backen. Dazu einfach Kugeln formen, etwas platt drücken und mit einem Löffelstiel eine Vertiefung in die Mitte bohren. Da kommt dann ein Klecks Marmelade hinein. Bei mir Hagebutten.

Die Plätzchen werden bei 160°C gebacken. Sie müssen noch sehr hell bleiben. Das dauert je nach Ofen ca. 15 Minuten.
Puderzuckerplätzchen werden direkt nach dem Backen noch heiß recht großzügig mit Puderzucker bestäubt. Die Plätzchen mit Schokolade lässt man vollständig erkalten und taucht sie dann in geschmolzene Kuvertüre. Auf die noch flüssige Kuvertüre kommen dann noch die Streusel.

Eine mögliche Varianten, die ich mir noch überlegt, aber noch nicht ausprobiert habe, ist einen Teil der Margarine und des Öls durch Kokosöl auszutauschen und dann fein gemahlene Kokosnuss statt Mandeln zu verwenden.

Wenn ihr die richtige Margarine verwendet ist das Rezept vegan. Über den Gehalt an Kalorien lege ich einen Puderzuckernebel des Schweigens. Aber mal ehrlich das sind Plätzchen, klar ist das kein Diätfutter ;o)

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Das Monatsende des Septembers habe ich mal wieder geschmeidig verpennt, dabei hatte ich mir vorgenommen etwas zu schreiben. Aber am Wochenende "musste" ich auf Flohmärkte und einen Ausflug machen. ;o) Deshalb hier in Kürze etwas lieblos angeflanscht, ein paar Impressionen aus unserem Garten.


Außerdem wollte ich mich auch noch ganz herzlich, öffentlich und hochoffiziell bei Susanne (Frau Nahtlust) für das tolle Ringbuch bedanken, dass sie mir schon Ende August (Schamesröte) zusammen mit einer Überraschung für den Rübenprinz geschickt hat. Dabei habe ich mich über dieses Geschenk so besonders gefreut. Peinlich


DankeDankeDankeDanke
Hier *klick* hatte Frau Nahtlust über die Herstellung geschrieben.



Dienstag, 26. September 2017

WIP: der Schwarz-Weiß-Quilt von 2016


2016 hatte ich mich beim Schwarz-Weiß-Quilt von Bimbambuki angemeldet und auch brav meine Blocks dazu genäht und verschickt. Aber dann habe ich schwer geschwächelt und die Sache total aus den Augen verloren. Der Rübenprinz kam mir auch noch dazwischen ;o) und das Projekt versank in totaler Vergessenheit. Aber dem Rübenprinz ist es auch zu verdanken, dass es mit dem Projekt jetzt weiter geht. Ich bin ja jetzt erstmal zu hause und er ist so ein braves Baby und schläft viel, da kann ich mir inzwischen etwas Nähzeit abzweigen.

 

Von Anfang an war mir klar, ich möchte den Quilt nicht nur schwarz/weiß, sondern der Hintergrund sollte bunt werden. Der ursprüngliche Plan sah rosa vor. Auf unserer Hochzeitsreise übernachteten wir in einem Chambres D'Hotes in Vézelay. Das hatte ein traumhaftes Bad ganz in Schwarz, Weiß und Rosa. Badewanne mit Löwenfüßen, schnörkelige Wasserhähne und unglaublich plüschig. Der Boden war zum Teil mit rosa Teppich belegt. Daran wollte ich mich mit meinem Quilt erinnern. Leider konnte ich das richtige, etwas spezielle Rosa nicht finden. Deshalb und weil ich gar kein so großer Fan von Rosa mehr bin, bin ich auf ganz helles Türkis umgeschwenkt. Was ihr oben seht ist nur zum Teil schon vernäht. Der Rest ist nur ausgelegt um ein Konzept zu erstellen.



Die oberen 6 hier sind schon mit Hintergrundstoff verbunden. Inzwischen bin ich auch schon weiter. Davon gibt es allerdings noch keine Fotos und es sieht etwas anders aus wie hier geplant. Ich habe nämlich einen Fehler gemacht und musste umorganisieren.

Meine Blocks sind übrigends diese:


Leider sieht man es auf dem Foto nicht so gut. Der Stoff in der Mitte ist mit weißen Pünktchen auf weißem Grund.

Passend dazu hatte ich für jede Teilnehmerin noch eine Karte mit Minipatchwork gestaltet.


Ein herzliches, "leicht" verspätetes Dankeschön an meine Mitstreiterinnen Mond, Regula, Fränzi, Olga, Monika, Alexa, Claudia, Babette, Marietta, Wiebke und Floh.

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Dienstag, 12. September 2017

U-Heft Hülle


Schon länger (Jahre!) bin ich um diesen Cowboystoff herumgeschlichen, aber was sollte ich damit? Ist ja doch sehr kindlich und eher was für Jungs. Und meine beiden Mädels sind mit inzwischen 11 und 14 für solche Motive doch etwas zu alt. Aber nun gibt es ja den Rübenprinz und da darf es noch lange kindlich sein. Also habe ich mir einen halben Meter besorgt. Das restliche Material stammt aus dem Vorrat. Hätte ich das ganze Material neu besorgt, wäre das Webband und der Innenstoff wohl eher rot mit kleinen Sternen, aber ich will meine Vorräte ja abbauen und es gefällt mir auch so. Ich habe kein Vlies oder ähnliches als Verstärkung verwendet, die Hülle ist auch nur aus Stoff fest genug.

Die Hefthülle ist nach dieser kostenlosen Anleitung von Nähte von Käthe *klick* entstanden.




Besonders praktisch finde ich das Täschchen hinten für den Impfpass.

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Montag, 11. September 2017

Streichholzschachtel liebt Papier am Montag (2)


Letzte Woche hatte ich schon das Papierliebe Thema des September, Lesezeichen, mit einem  a streichholzschachtel a week Thema verbunden *klick*. Weil mir das viel Spaß gemacht hat, habe ich es diese Woche genauso gemacht. Außerdem zwei Fliegen usw. Diese Woche habe ich mich für Geisterstunde entschieden.



In der Schachtel befindet sich wieder das Lesezeichen. Ein Minigeist auf einer Büroklammer.
Weil so ein Lesezeichen in ein paar wenigen Minuten gemacht ist, habe ich gleich noch mehr gemacht.


Die Beiden sind etwas größer und auch noch mit einem Bändchenpuschel versehen. Um so ein Lesezeichen zu machen, zeichnet ihr einfach ein Motiv auf festeres Papier, bei mir Tonzeichenpapier und schneidet es aus. Auf ein etwas größeres Stück Papier klebt ihr dann die Büroklammer und darüber das Bildchen. Ich habe weißen Bastelleim verwendet. Damit ihr sehen könnt wie die Bänder an der Büroklammer befestigt sind, habe ich noch ein Lesezeichen ohne Motiv gemacht.


Das steckt jetzt in meinem Bullet Journal.


Als Bänder habe ich diese Satinbändchen verwendet, die oft in die Kleidung genäht sind, damit sie im Geschäft nicht von den Bügeln rutschen. Die schneide ich immer ab und hebe sie für solche kleinen Projekte auf.

Von diesen Lesezeichen mache ich sicher noch ein paar. Man kann sie auch schön in Büchern stecken lassen um z.B. ein Lieblingsrezept zu markieren. Dann vielleicht mit einem Küchenmotiv versehen, passend zum Rezept. Die Lesezeichen sind auch für Kinder eine schöne, schnelle Bastelei.

Samstag, 9. September 2017

Vom Planen und Scheitern


Der Plan:
Am Donnerstag 2 Kuchen und eine Ladung grieschiche Plätzchen backen. Freitags dann, wenn die Mädchen in der Schule sind, die Kleine mit den Plätzchen, passend zum Referat über Griechenland, zu meiner Firma fahren und mit meinen Kollegen gemütlich frühstücken und den Rübenprinz bewundern lassen.

Die Realität:
Donnerstag wachte die kleine Rübe mit Kopfweh auf und konnte nicht in die Schule. Dadurch kam ich etwas aus dem Tritt. Den Plätzchenteig wollte ich schon vormittags machen, damit das Kind die Plätzchen nachmittags formen kann. Hab ich nicht gemacht. Die Plätzchen wurden komplett erst am Nachmittag gemacht, danach die 2 Kuchen, parallel dazu ab einem gewissen Zeitpunkt auch noch Abendessen (Kartoffelbrei, Gemüse und Fischstäbchen). Ich hasse sowas, obwohl es noch ganz gut lief. Meine Familie weiß inzwischen, dass man mich in solchen Situationen am besten in Ruhe lässt und hat inzwischen den Rübenprinz bespaßt. Blöd nur, dass ich inzwischen eine ziemliche Triefnase hatte und es bei der großen Rübe auch nicht viel besser aussah.
Der Freitag ging dann damit los, dass es der kleinen Rübe noch nicht gut genug für die Schule ging. Ok, den Stress mit den Plätzchen hätte ich mir Donnerstag also sparen können. Meine Triefnase hatte sich etwas gebessert. Dann hat der Prinz sich auf dem Wickeltisch gründlich selbst vollgepinkelt, als wir eh schon etwas spät dran waren. Während ich ihn frisch machte, klingelte das Telefon. Nachdem ich den Prinz trocken und sicher in seinem Bettchen verstaut hatte, war natürlich schon aufgelegt worden. Das Telefon klingelte kurz darauf wieder, Herr Z. Die Schule hat bei ihm angerufen, weil ich nicht ans Telefon gegangen bin. Die Große wollte aus der Schule abgeholt werden. Sie hat Kopfweh, Halsweh und die Nase läuft ständig. SUPER! Wäre sie lieber gleich daheim geblieben. Ist sie aber nicht, weil sie Samstag zum Reiten wollte. Freitag keine Schule -> Samstag kein Reiten, war wohl ihr Hintergedanke. Nicht ganz unberechtigt.
Also erst Kind holen, daheim absetzen und dann erst in die Firma. Baby und Gepäck (Babyschale, Kuchen, Kinderwagen, Wickeltasche usw.) ins Auto. Und los.
Nee, leider doch nicht. Das Auto sprang nicht an. Leichtes Knabbern am Lenkrad. Also Baby samt Schale wieder ins Haus geschleppt. Herrn Z. angerufen. Der ist von der Arbeit aus zur Schule großes Kind einsammeln. Ganz toll war da auch, dass seine U-Bahn nur bis 2 Stationen vor seiner Haltestelle am Park-and-Ride-Parkplatz fuhr. Inzwischen habe ich in der Schule angerufen, es dauert etwas bis das Kind geholt werden kann und in meiner Firma Bescheid gesagt, ich komme nicht. Ganz großes Kino.
Etwas von dem Kuchen hat Herr Z. dann mitgenommen, als er wieder zur Arbeit düste. Das Auto hat übrigens nicht schlimmes, zum Glück war nur die Batterie am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Seufz!

Als Bonus weil ihr mein Geschwafel bis zum Schluß gelesen habt ein humoriges Foto.




Die Nachbarn sind schwer am Umbauen, Scheune abgerissen und jetzt was auch immer. Jedenfalls mit viel Lärm verbunden. Das ist eines der Baustellenfahrzeuge.


Und was war bei euch so? Ich werd es wohl zum Teil bei Andreas Samstagsplausch nachlesen können. Da guck ich gleich mal.


Montag, 4. September 2017

Streichholzschachtel liebt Papier am Montag


Weil ich letzte Woche so viel Spaß am Streichholzschachteln basteln hatte, mache ich heute einfach weiter. Dafür habe ich mir mit Mach mal Pause und Lesezeichen gleich zwei Projektthemen von Susanne (Frau Nahtlust) vorgenommen. Einmal Thema Nr. 18 aus a streichholzschachtel a week
und einmal das Thema der Papierliebe am Montag im September.
 
Meine Pause ist eine Lesepause. Ich meinte damit eigentlich eine Pause in der man liest. Die kleine Rübe hat mich nun darauf hingewiesen, dass man das auch als Pause vom Lesen verstehen könnte. Und was braucht man wenn man eine Pause beim Lesen macht? Natürlich ein Lesezeichen. Passt doch super. Ist mir aber erst durch das Kind aufgefallen. Ich hatte einfach ein Thema von der Liste genommen, das sich mit einem Lesezeichen irgend wie kombinieren lässt. Lesezeichen können ja so klein sein, dass sie in Streichholzschachteln passen.


Mein Lesezeichen ist ein Origami Herz. Es ist nach dieser Anleitung gefaltet *Klick*.



Beim Machen, als ich noch "die Pause mit Lesen verbringen", im Kopf hatte, habe ich auch ein Ende der Pause eingeplant und so auch die Rückseite der Schachtel mit einem Schildchen versehen.


Heute mach ich mal was anderes als Schachteln, vielleicht näh' ich was. Zum aktuellen Wochenthema Kubismus fällt mir auch so gar nichts ein.

Parallel erscheint dieser Post auch bei den Fredissimas als Montagsherz.


Sonntag, 3. September 2017

a Streichholzschachtel a week: Nr.30


Sonntag, der letzte Tag meiner 7-Tage-7-Schachteln-Woche. Für diesen Tag habe ich Easy like Sunday Morning als Thema ausgesucht. Alle Themen und noch viel mehr wunderschöne Schachtel der verschiedenen Blogbetreiberinnen findet ihr hier *Klick* bei Susanne (Frau Nahtlust).

Easy like Sunday Morning


Mit der Außenseite hab ich es mit mal wieder einfach gemacht. DYMO-Etikett und Bastelpapier reichten für meinen Geschmack aus.


Innen liegt dann ein nach dieser Anleitung *Klick* hergestelltes Minibuch.


In das Buch habe ich dann Zeitschriftenschnipsel geklebt, die zeigen was ich an einem "easy" Sonntagmorgen so mache. 
Ausstehen mit den Hühnern ;o), Backen, Stricken, Nähen, Kaffee trinken oder in der Wanne dümpeln. Der Rest der Familie schläft sonntags gerne lange, habe ich eigentlich auch immer gerne gemacht. In der Schwangerschaft, da konnte ich oft morgens einfach nicht mehr schlafen weil der "Untermieter Gymnastik gemacht hat, lernte ich aber diese ruhigen Stunden am Sonntag schätzen. Keiner will was und ich kann vor mich hinwursteln. Heute habe ich dann diesen Post geschrieben, ganz in Ruhe, nach dem ich gestern keine Zeit gefunden hatte.

Damit ist meine 7-Tage-7-Schachteln-Woche zu ende. Aber vielleicht fällt mir ja noch ein, wie ich das Papierliebethema "Lesezeichen" vom September mit einem der noch ausgelassenen Schachtelthemen verbinden kann. Dann gibt es morgen noch eine Schachtel.

Aber zuerst gehe ich jetzt einen Schokoladenkuchen backen und einen Kaffee kochen. Ohne Coffein, darauf freue ich mich echt nach der Stillzeit, echten Kaffee! 



Samstag, 2. September 2017

a Streichholzschachtel a week: Nr.35


Samstag, das bedeutet die 6. Streichholzschachtel in meiner 7 Tage 7 Schachteln Woche. Diesesmal habe ich mir Thema Nr.35 von Susannes Liste für a streichholzschachtel a week vorgenommen.

Reisekoffer





Mit der Außenseite habe ich es mir einfach gemacht. Das Köfferchen stammt aus dem Flow Ferienbuch von 2016.

Natürlich muss in so einen Reisekoffer auch etwas hinein. Kleidung für schöne Sommertage zum Beispiel.



 Die Kleidungsstücke sind auf Musterpapier gezeichnet und ausgeschnitten.


Nur Schuhe hab ich vergessen... und Unterwäsche. Hm...

Jetzt fehlt nur noch die Schachtel für morgen. Als ich diesen Post vorbereitet habe, hatte ich noch keinen Plan. Hoffentlich ist mir noch etwas gescheites eingefallen, sonst wird der Sonntagmorgen nicht so easy ;o)


Freitag, 1. September 2017

a streichholzschachtel a week: Nr 34


Läuft doch gar nicht schlecht, wir haben schon Freitag in meiner Aufholwoche für Susannes (Frau Nahtlust) Jahresprojekt a streichholzschachtel a week.
Diesesmal habe ich mir das Thema Ausgefuchst vorgenommen.
Beim wühlen in meinen Papiervorräten fand ich das unglaublich schöne Geschenkpapier mit dem ich dann die Schachtel bezogen habe. Es lag mal einer Winterausgabe der Flow bei.


 Aber was in die Schachtel legen? Ich habe mich für einen Fuchsorden, für besonders Ausgefuchste, entschieden. Wem ich den verleihe weiß ich noch nicht ;o)
Habt ihr vielleicht einen Vorschlag?



Material: Streichholzschachtel, Geschenkpapier, Maskingtape, Broschennadel, Holzdekoteil, Fuchsaufkleber in Metalloptik, DYMO-Etikett, Samtcord

Auf zur nächsten Schachtel am Samstag.


Donnerstag, 31. August 2017

a Streichholzschachtel a week: Nr.27


Schon Donnerstag in meiner 7 Tage 7 Schachteln Woche.
 Läuft doch ganz gut! Für heute habe ich mir Thema Nr.27 von Susannes

Für alle Fälle



Ich bin einfach von " Für alle Fälle" auf "Im Notfall" gegangen und habe aus meiner Streichholzschachtel einen Brandmelder gebastelt. Der Druckknopf in der Mitte ist ein normaler Kleiderknopf, den ich auf einen 2. Knopf geklebt habe, damit er mehr hochsteht, die Scheibe ein Stück Plastikverpackung.

Morgen geht es weiter mit der 5. Schachtel.



Mittwoch, 30. August 2017

a streichholzschachtel a week: Nr 28


Der 3. Tag der 7-Tage-7-Schachteln-Woche. a streichholzschachtel a week ist ein Jahresprojekt von Susanne (Frau Nahtlust). Ich habe durch die Geburt unseres Rübenprinzes etwas den Anschluss verloren und arbeite mich nun mit einer Schachtelwoche wieder an den eigentlichen Stand heran.

Für heute habe ich mir das Thema Nr. 28 vorgenommen Märchenhaft. Ein Mittwochsthema passend zum Wochentag wie bei I hate Mondays und Ruby Tuesday gab es auf der Liste nicht.

Märchenhaft



Eigentlich hätte ich für Märchenhaft normalerweise etwas mit Bezug zu den Gebrüder Grimm gewählt. Rotkäppchen, Aschenputtel oder so, aber beim Ausmisten im Kinderzimmer fanden sich ein winziges Einhorn und ein Pegasus, die einfach zu schön zur Größe einer Streichholzschachtel passten. Mehr als zwei entsprechende Bildausschnitte aus einer Zeitschrift brauchte es da nicht zur Fertigstellung einer märchenhaften Schachtel.

Morgen geht es weiter mit der 4. Schachtel dieser Woche.



Dienstag, 29. August 2017

a Streichholzschachtel a week: Nr.32


Meine Woche voller Schachteln, 7 Tage 7 Schachteln, geht in die 2. Runde. Wenn ihr gestern schon vorbeigeschaut habt, ist euch vielleicht schon klar, was das heutige Thema ist.

Ruby Tuesday



Die meisten werden bei Ruby Tuesday an das Lied von den Rolling Stones denken. Das Lied kam mir natürlich auch als erstes in den Sinn, aber da ich kein Stones Fan bin musste ich das Netz bemühen, um etwas Hintergrundwissen und so eine Idee zu bekommen. Wikipedia klärte mich darüber auf, dass der Song u.a. auf der US-Version des Albums Between the Buttons veröffentlicht wurde. Heureka! Also Knöpfe hab ich jede Menge. Ein kurzer Blick in die Sammlung brachte mehrere Kärtchen mit mini kleinen Druckknöpfen zum Vorschein. Auf einem fehlte einer und wurde von mir durch einen "Rubin" ersetzt. Ich bin ziemlich begeistert von meiner Schachtel. Und ihr?

Material: Streichholzschachtel, Noten, Druckknopfkarte vom Flohmarkt, Klebebuchstaben aus dem Flow-Buch für Papierliebhaber, Plastikrubin

a streichholzschachtel a week ist ein Jahresprojekt von Susanne (Frau Nahtlust)

Außerdem verlinkt als Creadienstags-Projekt


Montag, 28. August 2017

a Streichholzschachtel a week: Nr.31



Wie schon gestern geschrieben, habe ich mir eine Schachtelwoche vorgenommen. Jeden Tag einen Post mit einer Streichholzschachtel zu Themen von Susannes a streichholzschachtel a week. Da ich gerade beim basteln und fotografieren einen Lauf habe, fange ich gleich heute an. Mal gucken ob ich die ganze Woche schaffe. Für 3 Tage sind die Schachteln fertig und auch abgelichtet. Falls es also nach Mittwoch ruhig wird, hat der Anfangsschwung nicht lange gehalten ;o)

Am Montag fange ich logischerweise mit dem am Besten passenden Thema der Liste an:

I hate Mondays


In meiner Schachtel mit retro Plattenspieler auf der Außenseite, befindet sich innen der Text von Bob Geldorfs Song I Don't Like Mondays


Das Lied für alle die Montage nicht wirklich mögen.

Wenn ihr euch die Themenliste anschaut, bekommt ihr sicher heraus, zu welchem davon meine morgige Schachtel sein wird ;o)

Das Bastelpapier stammt aus dem Flow-Buch für Papierliebhaber.



Sonntag, 27. August 2017

Wochenende am Rübenacker


Na, dass ist ja mal wieder länger her, dass ich dazu kam einen Blogpost zu schreiben. Der junge Herr nimmt mich eben sehr in Beschlag und eine gewisse Blogfaulheit hat sich auch breit gemacht. Obwohl ich bei euch schon noch sehr regelmäßig lese, nur das mit den Kommentaren... 
In den nächsten Wochen will ich mal sehen, ob ich das nicht wieder besser hinbekomme. Ich plane eine Schachtel-Woche. Jeden Tag eine Streichholzschachtel als Post, um wieder etwas Anschluss zu bekommen, an Susannes tolles, von mir eigentlich sehr geliebtes, Jahresprojekt. Außerdem will ich unbedingt wieder mehr nähen als bloße Reparaturen.

Diese Woche haben wie unsere Kartoffeln geerntet. Das sind alle :o) Wir vergraben jedes Jahr einige Kartoffeln in Bauwannen, mit sehr verschiedener Ausbeute. Dieses Mal war es nur eine Wanne und deshalb eine spärliche Ernte. Egal.

Außerdem wurden die Rübenzimmer ausgemistet. Dabei flog auch ein Puppenbeetbett (Freudscher Verschreiber) raus. Es ist schon ziemlich alt, ich und auch meine Mutter und Tante haben damit gespielt, aber leider auch sehr kaputt und häufiger überstrichen, deshalb lohnt aufheben nicht mehr. Aber eine Runde als Blumenkübel schafft es noch.


Ich will euch mal zeigen, hier gibt es wirklich ganz in der Nähe Rübenäcker.


Aber eigentlich steht eher Mais auf den Feldern. Ich werd mich aber nicht in Frau Maiskölbchen umbenennen. Hihi.


An Handwerklichem hab ich außer etwas Gartenarbeit hab ich in den letzten Wochen oft Kuchen gebacken und zuletzt Ulmas leckere Kokosriegel zum wiederholten Male gemacht, so lecker! Nur meine sehen immer nicht so hübsch aus. Deshalb kein Foto. Außerdem lese ich mich gerade durch eine Buchreihe die eigentlich eher für Kinder/Jugendliche im Alter meiner Töchter gedacht ist. Flavia de Luce. Ich mag den Schreibstil sehr und das für ein Buch für diese Altersgruppe recht häufige vorkommen von wissenschaftlichen Fachausdrücke und Abhandlungen über Chemie finde ich sehr bemerkenswert. Daran habe ich als Chemielaborantin großen Spaß. Auch die Anspielungen auf andere Krimis sich für eine jahrzehntelange Krimisüchtige wie mich sehr unterhaltend.

Bevor ich meinen Post nun bei Andreas Samstagsplausch verlinke, ja ja es ist schon Sonntag, noch ein Bild vom Rübenprinz, der großen Mutterliebe und -stolz geschuldet.




Hach, er ist so ein Schnucki!

Habt eine feine Woche!